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Allgemein
«Den Anschluss in die Berufswelt und ins Erwachsenwerden hast du ja völlig verpeilt», sage ich zu mir selbst. Ich höre mir aufmerksam zu.
Kurz vor meinem einundzwanzigsten Lebensjahr bin ich mir sicher, mein Leben ist schon längst vorbei.

Worum es genau geht? 
Den Drang zur Perfektion. 
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Allgemein
Ich vertreibe mir die Freizeit in einem Buchladen.
Freizeit klingt so romantisch.
Freie Zeit habe ich zwar genug – ich bin arbeitslos. Doch für den Status «arbeitslos» bin ich viel zu krank. Irgendwo dazwischen hänge ich in meiner Jugend in den Seilen.
Dieser Lebensabschnitt soll ja einer der schönsten im Leben sein.
Bäh!
Aber das ist eine andere Geschichte. keep reading
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Allgemein
Sport ist ja schon mein Ding.
Heute werde ich allerdings zum Flüchtlingsjogger meiner eigenen Gedanken. Ich steuere mit den Fragezeichen im Kopf umher, statt innezuhalten.
Sie treiben mich im Büro dazu, den dicken Ordner mit dem Namen «Noémie» durchzuwühlen. Was ich genau suche, weiss ich selbst nicht – und trotzdem werde ich fündig. keep reading
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Kopfweh.

Ohrenschmerzen.

Die Symptome sind bloss dezente, grippale Merkwürdigkeiten.

Vielleicht ist es auch der Vollmond, meine Einbildung oder der Wetterumschwung.

Das Harmlose entwickelt sich zu Beginn des neuen Jahres zum Hörsturz und einer Mittelohrentzündung. Nach einer Woche strikter Bettruhe geht es mir wieder besser. Doch das permanente Pfeiffen im Ohr bleibt. keep reading

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Es gibt Situationen im Leben, die kann man nicht ändern.

Steuererklärung einreichen.

Das Wetter.

Donald als Feriengast in Davos.

Feste Bestandteile in einer akuten Dünnpfiff-Phase.

Schokolade als kalorienreiches Nahrungsmittel.

Ein raffiniertes Sprichwort besagt, dass man für diese Situationen jedoch seine Einstellung ändern kann.

Gerne würde ich die neue Einstellung nach Hause bestellen, so wie Pizza. keep reading

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«Klack», höre ich.
Hinter mir schliesst sich die Türe der psychologischen Praxis.
Das war sie also. Die letzte Sitzung bei meiner Psychologin.

Ich bleibe stehen und gebe mir die Zeit, vor der Türe innezuhalten. Ich fühle mich so, als hätte ich soeben den Hauptpreis gewonnen und könnte es trotzdem nicht begreifen. Meine Lippen bilden ein vorsichtiges Lächeln.
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Silvester.

Ich fühle mich vom Datum gedrängt, meine Verhaltensweisen zu ändern. Oder zumindest einen Vorsatz haben zu müssen.

Doch ich habe doch schon vieles.

Meinen dekorativen Weihnachtsbaum zum Beispiel.

Ein ausgeprägter Weichteilmantel seit den Weihnachtstagen.

Freude an der Sitzheizung im Auto meiner Mutter.

Ein Fitnessabonnement.

Unsichtbare Cellulite auf meinen Zähnen.

Trockene Haut. keep reading

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Es gibt Dinge, die erobern mich im Sturm.

Auf einer Besichtigungstour durch Luzern passiert mir so ein «Ding». Nichtsahnend schlendere ich durch die Einkaufsläden. Da stehe ich plötzlich vor diesem Regal. Die Verpackungen der ausgestellten Produkte sehen aus, als wären sie nicht gut für meine Verdauung – eine warnende Stimme in mir will meine volle Aufmerksamkeit. Ich habe kein Gehör, dafür gute Gegenargumente.

Ich meine, ich befinde mich in einem Lebensmittel-Laden. Der muss ja wohl Mittel zum Leben anbieten?

Na also, alles wunderbar!

Der Gedanke gefällt mir sogar. keep reading

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